LOSUNG DES TAGES

Der HERR steht mir zur Rechten, so wanke ich nicht.

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Im Rahmen des Bergen-Enkheimer Musikfestes KlangKirche konzertiert der mehrfach ausgezeichnete Cembalist Alexander von Heißen in der Enkheimer Laurentiuskirche. Der 27jährige lebt seit drei Jahren in Bergen-Enkheim. Das nachstehende Interview führte Hannelore Schmid.

 

Herr von Heißen, was gefällt Ihnen an unserem „Kulturdorf“?

In Bergen-Enkheim genießen meine Verlobte und ich vor allem die Ruhe, zum Beispiel am Enkheimer Ried, und die gleichzeitige Nähe zur Innenstadt von Frankfurt. Hier haben wir auch durch die Kirchengemeinden zu vielen Leuten Anschluss gefunden, und Wolfgang Runkel hat mir ermöglicht, an der schönen Woehl-Orgel in der Laurentiuskirche zu üben.

 

Schon als Zwölfjähriger haben Sie sich für das Cembalo entschieden - für ein Kind ein eher ungewöhnliches Instrument. Was begeisterte Sie daran und an der Musik, die dafür geschrieben wurde?

Es war vor allem die Vielfalt der Instrumente. Alle Klaviere sind sich relativ ähnlich, bei Cembali ist nicht nur das Aussehen komplett verschieden. Auch die kammermusikalische Arbeit ist spannend. Ich spiele mit dem Cembalo oft mit großen Orchestern, was beim Klavier eher unüblich ist. Und an der Barockmusik begeistert mich das Tänzerische und Lebendige und die Freiheit, die sich durch die wenigen Angaben im Notentext und durch die Generalbasspraxis ergibt.

 

Sie haben viele Preise und Stipendien errungen. Wieviel Zeit muss ein junger Musiker investieren, um ein so hohes Niveau zu erreichen?

Das Wichtigste ist eine große Leidenschaft für die Musik. Als Schüler habe ich ein bis zwei Stunden am Tag geübt, es blieb genug Zeit für anderes. Im Studium sollte man dann eine gute Mischung zwischen eigenem Üben und Proben oder Projekten mit anderen finden. Der Spaß und das Interesse an der Musik darf nie verloren gehen.

 

Ihre weitere Leidenschaft gilt dem Jazzpiano. Zusammen mit anderen Musikern gestalten Sie sehr moderne Interpretationen von Barockmusik, wie unter https://www.youtube.com/watch?v=GTIrYG-FQnw dokumentiert. Ein Ausgleich oder mehr?

Bei unseren Crossover-Projekten wollen wir vor allem zeigen, wie ähnlich sich manche musikalischen Strukturen im Barock und im Jazz/Pop sind. In Schulkonzerten haben wir mal ein Stück von Bach mit einem Song von Ed Sheeran vermischt. Da fanden dann die Kinder auch die Musik von Bach und das Cembalo sehr interessant.

 

Sie haben Lehraufträge an den Musikhochschulen von Köln und Münster, Sie gastieren international auf den großen Bühnen und bei renommierten Festivals. Was ist ihr nächstes Ziel?

Musikalisch sind das der internationale Bach-Wettbewerb in Leipzig im Juli und eine Solo-CD, die bald erscheinen wird. Aber erstmal möchte ich wieder ein bisschen Zeit mit meiner Verlobten in unserem kleinen Garten im schönen Bergen-Enkheim verbringen.

 

Das Konzert mit Alexander von Heißen, an der Orgel begleitet von Wolfgang Runkel, findet am Sonntag, 12. Juni, um 17 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim statt. Auf dem Programm stehen Werke von William Byrd, Antonio Soler, Domenico Scarlatti, Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn und Asako Hirabayashi.

 

Kartenreservierungen über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06109 - 21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro). Der Eintritt kostet pro Person 15,- EUR.

 

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier. 

Mit Helene Streck ist eine leidenschaftliche Musikerin im ersten Komponistenporträt des Musikfestes KlangKirche 2022 der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim zu erleben. Im Gesprächskonzert mit Pfarrerin Elisa Schneider und Kantor Wolfgang Runkel stellt die im Jahr 2000 geborene junge Komponistin vor, wie sie in ihrem kompositorischen Schaffen mit Fragen und Themen zu Leben und Glauben umgeht. Neue Lieder für die Kirche sind das aktuelle Projekt der aus Maintal-Dörnigheim stammenden Pfarrerstochter, für das sie bereits über 200 Titel geschaffen hat.

 

Helene Streck begann im Alter von drei Jahren ihre musikalische Ausbildung an der Geige, 2004 folgten Klavier und 2011 Orgel. Zu ihren Klavierlehrerinnen zählten Alexandra Sostmann, Sophie Gruzman-Jarczyk und Ana von Bülow. Seit 2012 widmet sie sich auch der Komposition. Kompositionsunterricht erhält Helene Streck seit April 2021 bei Diana Cemeryte. Seit dieser Zeit studiert sie außerdem Kirchenmusik an der Hochschule für Kirchenmusik der Ev. Landeskirche Baden in Heidelberg. Dort zählen Maria Mokhova (Orgel) und Prof. Eugen Polus (Klavier) zu ihren prägendsten Lehrern. Kompositionsunterricht erhielt Helene Streck von 2018 bis 2021 bei Hon. Prof. Claus Kühnl (Dr. Hoch’s Konservatorium Frankfurt), ihren ersten Orgelunterricht bei Wolfgang Runkel, ab 2012 bei Christian Mause (Hanau). Ab 2016 wurde sie an der Orgel von Johannes von Erdmann (Dr. Hoch’s Konservatorium) unterrichtet. Seit 2012 ist sie als Korrepetitorin und Begleiterin für Chöre und Solisten als Pianistin und Organistin tätig. 2013 begann sie eine regelmäßige Konzerttätigkeit (Planung, Finanzierung, Leitung), auch mit Ensembles und Uraufführungen eigener Werke. Sie gründete 2015 das Projektorchester Dörnigheim und übernahm 2013 den Manchmal-Chor. In ihrer Heimatstadt Maintal hat sie in Dörnigheim seit 2017 und Hochstadt seit 2019 jeweils eine halbe C-Stelle inne. Zudem war sie 2015 Förderpreisträgerin des Wettbewerbs Jugend komponiert der Jeunesses Musicales Deutschland und erhielt 2018 den 1. Platz des Willy-Bissing-Wettbewerbs in der Kategorie Kammermusik. Seit Dezember 2021 ist sie ein Teil des Duos Organic Bass. Bisher komponierte Helene Streck zahlreiche Werke für Klavier, Orgel, Stimme und Chor, vor allem für den kirchenmusikalischen Gebrauch

 

Das Komponistenporträt mit Helene Streck beginnt am Dienstag, 7. Juni, um 20 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim.

 

Einlass ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier. 

Vor fünf Jahren war im Rahmen der Aufführung des Weihnachtsoratoriums von Camille Saint-Saëns in der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim ein junger Sänger erstmals zu Gast, der aufgrund seiner stimmlichen Qualitäten und seiner Ausstrahlung bereits kurze Zeit später von Kantor Wolfgang Runkel erneut eingeladen wurde. Das sängerische Talent von Lukas Schmidt (geb. 1992) wurde im Zuge seines Schulmusikstudiums an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt entdeckt, wo er seit 2018 in der Klasse von Prof. Thomas Heyer studiert. Zur Spielzeit 2022/23 tritt er sein Engagement an der Wiener Staatsoper an, wo er als Stipendiat in das Opernstudio aufgenommen ist (erst 2020/21 hat die Wiener Staatsoper ein Opernstudio gegründet, um herausragende Gesangstalente zwei Jahre lang gezielt und praxisnah zu fördern).

 

Im Rahmen des Bergen-Enkheimer Musikfestes KlangKirche ist der aufstrebende junge Tenor Lukas Schmidt am Sonntag, 29. Mai, um 17 Uhr mit einem Liederabend im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Enkheim zu erleben. Neben dem Liederzyklus „Dichterliebe“ von Robert Schumann erklingen Kompositionen von Robert Schumann und Richard Strauss, am Steinway-Flügel begleitet von Wolfgang Runkel.

 

Kartenreservierungen sind möglich via eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06109 - 21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro). Der Eintritt kostet pro Person 15,- EUR.

 

Eine Übersicht zu allen Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier. 

Unmittelbar vor dem Ausruf des ersten Corona-Lockdown im März 2020 fiel die Entscheidung des German-American-Community-Choir Frankfurt (bekannt vor allem durch die alljährlichen "Singing christmas tree"-Konzerte in der Frauenfriedenskirche), Wolfgang Runkel als Gastdirigent einzuladen - sein Vorschlag für ein Elton-John-Chorprojekt überzeugte, und rechtzeitig zum 75. Geburtstag des britischen Superstars konnte trotz widriger Bedingungen im Januar 2022 endlich mit den Proben begonnen werden.

 

Bekannte Welthits und weniger bekannte Titel des großen Meisters sind am Sonntag, 15. Mai, um 17 Uhr in der Enkheimer Laurentiuskirche in mitreißenden Chor-Arrangements zu erleben, begleitet von einer handverlesenen Band.

 

Kartenreservierungen für das Eröffnungskonzert mit dem GACC Frankfurt (Eintritt pro Person 20,- EUR) sind möglich via eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06109 - 21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro).

 

Eine Übersicht zu allen zwölf Veranstaltungen der KlangKirche '22 gibt es hier. 

Mit der Aufführung der Johannes-Passion von Heinrich Schütz tritt unsere Kantorei nach fast zweieinhalb Jahren Corona-Konzertpause erstmals wieder außerhalb eines Gottesdienstes auf. Mit Christoph Claßen (Evangelist) und Christos Pelekanos (Jesus) sind zwei bewährte Vokalsolisten in der dargebotenen Fassung von Arnold Mendelssohn zu erleben. Der junge Tenor David Högermeyer wird in der Rolle des Pilatus erstmals in der Enkheimer Laurentiuskirche zu erleben sein. Mit dem Chorleitung von Gastdirigentin Christa Fülster steht ein weiteres Debüt an. Kantor Wolfgang Runkel spielt die Orgel.

 

Mit der Aufführung der Schütz‘schen Vertonung des Passionsberichtes gedenkt die Kantorei des 350. Todesjahres des Komponisten. Heinrich Schütz lebte von 1585 bis 1672 und erlebte mit Pest und 30-jährigem Krieg Rahmenbedingungen, die uns mit der Corona-Pandemie und den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine aktuell in ähnlicher Weise beschäftigen.

 

Das Passionskonzert beginnt am Sonntag, 10. April, um 17 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim (3G-Regelung, Maske am Platz).

 

Wir bitten um Kartenreservierung via eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 06109 - 21910 (Anrufbeantworter Gemeindebüro). Der Eintritt kostet pro Person 15,- EUR.

 

Am 22. August spielt die Blockflötistin Sabine Ambos im Rahmen des Stipendienprogramms NEUSTART KULTUR des Deutschen Musikrats im Hof der Conrad-Weil-Gasse 6 ein Kurzkonzert mit Flötenmusik von Jacob van Eyck.

Der niederländischen Musiker Jacob van Eyck (ca. 1590-1657) war selbst unter anderem als Blockflötenvirtuose, Glockenspieler und Komponist tätig und erfreute die Spaziergänger auf dem Kirchhof mit seiner Musik. Das inspirierte die Blockflötistin Sabine Ambos, ebenfalls Flötenmusik mit seinen Werken auf Kirchhöfen im Freien spielen und in der pandemiebedingt schwierigen Konzertsituation dadurch intensive musikalische Begegnungen und Erfahrungen zu ermöglichen. Zu hören sind in dem Programm verschiedene Blockflöten: Sopran-, Alt- und Tenorblockflöte.

Die in Wiesbaden geborene Blockflötistin Sabine Ambos erhielt für ihr virtuoses und ausdrucksstarkes Spiel Auszeichnungen wie den Lenzewski-Preis der Frankfurter Musikhochschule,verbunden mit dem Sonderpreis für die Interpretation Neuer Musik, sowie mit dem Ensemble Mediolanum den internationalen „Prelude Classical Music Award 2007“ für ihre Einspielung A Flauto e Basso des barocken Komponisten Roberto Valentini. Sie wurde zu Konzerten und CD-Produktionen im In- und Ausland eingeladen: Rheingau Musik Festival, Alte Oper Frankfurt, Berliner Philharmonie, nach Barcelona, Brüssel, Tiflis und zum Goethe-Institut New York.

Ihr Studium führte sie als Jungstudentin zu Prof. Michael Schneider nach Frankfurt, wo sie ihr Diplomkonzert „mit Auszeichnung“ ablegte und mit dem Konzertexamen abschloss, sowie mit Stipendien des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes zu Pedro Memelsdorff nach Mailand. Sabine Ambos war von 2002 bis 2012 Dozentin der Frankfurter Musikhochschule ud dabei mehrere Jahre Künstlerische Leiterin von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt. Seit 2010 wird sie regelmäßig als Blockflötistin bei vielbeachteten Produktionen der Oper Frankfurt und Konzerten des Mutare Ensembles engagiert.

Das Kirchhofkonzert mit Sabine Ambos beginnt am 22. August um 11 Uhr im Hof der Conrad-Weil-Gasse 6, hinter der Berger Kirche. Der Eintritt ist frei, es gelten die aktuellen Corona-Regelungen.

Das Konzert wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.