LOSUNG DES TAGES

Der HERR, der König Israels, ist bei dir, dass du dich vor keinem Unheil mehr fürchten musst.

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Die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hanau geht neue Wege und eröffnet ein virtuelles Jugendzentrum. Während der Schließung der Kinder- und Jugendzentren durch Corona können Kinder und Jugendliche jeden Nachmittag zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr auf juzonline.ejhanau.de mit anderen chatten, spielen und sich auch per Video unterhalten.
„Einfach ins JUZ gehen ist in Zeiten von social distancing nicht möglich. Aber trotzdem ist es wichtig miteinander Zeit zu verbringen und einfach mal mit Freunden abzuhängen.“ sagt Kreisjugendpfarrer Philipp v. Stockhausen. „Deshalb wollen wir dies zumindest online ermöglichen.“
Das virtuelle Jugendzentrum öffnet am Dienstag, 31. März um 15.30 Uhr zum ersten Mal. Jugendliche können sich einfach mit dem Computer oder mit dem Smartphone zuschalten. Auf dem Computer öffnen Sie einfach juzonline.ejhanau.de . Für das Smartphone ist die kostenlose App „Zoom“ notwendig. Diese findet sich in den App-Stores für iOS und Android.

Der Evangelische Kirchenkreis Hanau umfasst die Gemeinden im Altkreis Hanau nördlich des Main von Frankfurt Bergen-Enkheim im Westen, Langenselbold im Osten, Großkrotzenburg im Süden und Nidderau im Norden.

Kontakt:
Kreisjugendpfarrer Philipp v. Stockhausen
06181/9912680
0170/8528032
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck hat die Kirchengemeinden dazu eingeladen, zusammen mit den katholischen und evangelischen Gemeinden in Hessen mit Glockengeläut ein gemeinsames Zeichen zu setzen. Täglich sollen die Glocken der Kirchen in der Zeit der Corona-Krise zusätzlich abends um 19:30 Uhr für 5 Minuten zum persönlichen Gebet läuten.

Am Samstag, 28.3. werden auch die Glocken der Bergen-Enkheimer Kirche um 19.30 Uhr mit der Vaterunserglocke zum Gebet läuten und damit in das landesweite Läuten einstimmen.

Für alle anderen Tage gilt die Läuteordnung der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim. Wir rufen täglich zum Gebet um 11 Uhr mit der Gebetsglocke der Berger Kirche und um 18 Uhr mit der Gebetsglocke der Enkheimer Kirche.

 

Jeden Sonntag um 11 Uhr läuten die Vaterunserglocken von beiden Kirchtürmen und laden ein, das Gebet des Herrn mitzusprechen. In den Kirchen beten dann jeweils eine Kirchenvorsteherin oder ein Kirchenvorsteher, eine Pfarrerin oder ein Pfarrer in geistlicher Verbundenheit mit der Gemeinde vor dem Tisch des Herrn das Vaterunser.

Text: www.ekkw.de und Alfred Vaupel-Rathke

Foto: medio.tv/Koch

Menschen fragen natürlich nach: "Was passiert denn jetzt, wenn jemand aus der Gemeinde stirbt?"

Anders als wir es bisher traditionell üblich war, finden keine Trauerfeiern mehr in der Berger Kirche oder der Enkheimer Trauerhalle statt. Aber die Beisetzung auf dem Friedhof, die gibt es natürlich.

Wir begraben unsere Verstorbenen, wir setzen ihre Urnen bei.

Dabei ist zu beachten, dass die Gruppe der Anwesenden - die Angehörigen vor allem und die Freunde - nicht größer als fünf Personen sein soll. Beisetzungen werden in der Regel dann im Familienkreis sein und häufig werden nicht einmal die Zwanzig auf dem Friedhof zusammenkommen, weil Ältere oder die Verwandten von außerhalb gar nicht kommen wollen oder können. 

Wie bisher melden sich nach einem Sterbefall die Bestatter bei der Kirchengemeinde und wie bisher ruft dann der zuständige Pfarrer / die zuständige Pfarrerin bei Ihnen an. Das Gespräch, das sich entwickelt, ist dann nicht das Trauergespräch, das sie vielleicht kennen, wenn wir zu Ihnen nach Hause kommen. Aber Sie werden den Trost bekommen, den Sie brauchen.

Bei der Beisetzung wird in der Regel keine Traueransprache, in der das Leben nacherzählt und ein Bibelwort ausgelegt wird, gehalten. Es wird ein kurzes Formular sein, der Situation auf einem Friedhof und unter freiem Himmel angemessen. 

All das ist uns fremd. Unsere Erwartungen jedenfalls sind andere, wenn ein lieber Angehöriger stirbt und wir ihm das letzte Geleit geben. Gemeinsam mit Ihnen, den Angehörigen, finden wir den Rahmen, der würdig und angemessen ist.

Unsere Hoffnung setzen wir dabei auf Gott, der uns das Leben verheißt.

Text: Alfred Vaupel-Rathke

Wie kann ich helfen? – Sicher ist, dass in der Zeit, in der die Menschen Kontakte zu anderen vermeiden sollen, Hilfe nötig ist. Besonders ältere Menschen stehen vor der Herausforderung, einkaufen zu müssen, aber am besten niemandem zu begegnen. Die Ansteckungsgefahr ist real und sehr hoch.
Was kann ich tun?
Schaue Dich dort um, wo Du wohnst. Kennst Du zufälligerweise in Deinem Revier ältere Menschen, die Deine Hilfe brauche können? – Nein! Dann schreibe einen Handzettel, den Du in die Briefkästen Deiner Nachbarschaft wirfst.
Ich hieße … und ich biete meine Hilfe an. Ich kann für Sie einkaufen gehen oder Ihren Hund Gassi führen. Brauchen Sie Hilfe? Dann rufen Sie mich an. Meine Telefonnummer …
(Die Vorstellung kann durchaus ausführlicher sein).
Achte darauf, dass Du körperlichen Kontakt vermeidest. Verabrede, wie Du an den Einkaufskorb und das Geld für den Einkauf kommst – und wie Du ihn wieder abgibst und abrechnest. Sei freundlich, denn am Anfang steht das Vertrauen. Achte darauf, dass Du den älteren Menschen Dein Gesicht zeigst, ein freundliches Lächeln, ein Winken, das Beziehung stiftet. Es kann sein, dass Du die einzige / der einzige soziale Kontakt bist. Im Treppenhaus geht auch ein Gespräch über einen Mindestabstand. Das alles ist gut und hilfreich und zeigt, dass Du mitdenkst und teilnehmen willst an den Nöten, die ältere Menschen durch die sinnvolle, lebensschützende Quarantäne leiden.
Wenn Du Glück hast, entwickeln sich Freundschaften für später.
Wenn Du Hilfe brauchst, ich bin da. Wenn Du eine Referenz brauchst, die Vertrauen schafft, ich bin da. Meine Telefonnummer: 06109 21300.
Text: Alfred Vaupel-Rathke

Es ist ein guter Brauch in unserer Gemeinde, dass Geburtstagskinder ab dem 80. Geburtstag von einer Pfarrerin, einem Pfarrer oder einer der Frauen der Besuchsdienste einen Besuch und einen Glückwunsch bekommen. Im Blick auf die Ausbreitung des SARS-CoV-2 Virus, der vor allem für ältere Menschen lebensbedrohend sein kann, werden wir die Geburtstagsbesuche bis auf weiteres aussetzen.

Wir sind uns wohl bewusst, dass sich gerade ältere Gemeindemitglieder gern einen Besuch wünschen und manche ihn auch brauchen, aber jetzt heißt es, auf persönliche Kontakte so weit es geht zu verzichten, um Ansteckungen und eventuell schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden.

Wenn Ihnen nach einem Gespräch ist, rufen Sie in einem der Pfarrämtern an. Pfarrerin Karola Wehmeier ist unter 06109 35519 zu erreichen und Pfarrer Alfred Vaupel-Rathke unter 06109 21300. Pfarrerin Kathrin Fuchs befindet sich im Urlaub.

Text: Alfred Vaupel-Rathke

 

In den nächsten Wochen feiern wir in unserer Gemeinde keine Gottesdienste - auch keine Trauungen, Taufen und Trauerfeiern. Wir wollen aber die Kirchen nicht zuschließen und es dabei belassen, dass wir gegen das Corona-Virus nichts machen können, um das Ansteckungsrisiko zu vermindern Wir können viel tun. Das Wichtigste ist, dass wir jetzt auf Distanz gehen und auf körperliche Nähe verzichten.

Aber dort, in der Distanz zu anderen, können wir immer noch beten. Die Kirchengemeinde bietet allen dort draußen ein Sonntagsritual des Betens an.

Sonntags um 11 Uhr läuten von den Kirchentürmen die Vaterunserglocken und laden ein, das Gebet des Herrn zu sprechen. In den Kirchen beten dann die, die die Glocken eingeschaltet haben, am Tisch des Herrn mit den gleichen Worten.

Diese Geste kann uns im Geiste Gottes miteinander verbinden, wo immer wir sind. Wir sind auch in der räumlichen Distanz zu anderen nicht allein. Wir beten gemeinsam. Gott ist uns nahe. Lassen Sie uns versuchen, aus der gottesdienstfreien Zeit Impulse unseres Glaubens zu entdecken und zu entwickeln. Vertrauen wir darauf, dass Gott uns zusammenhält.  

Text: Alfred Vaupel-Rathke