LOSUNG DES TAGES

Der HERR, unser Gott, verlasse uns nicht und ziehe die Hand nicht ab von uns.

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Musik

neun x neu im Juli - Orgelkonzert Christian Zierenberg

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Christian Zierenberg ist der Solist des anstehenden Orgelkonzertes in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim christian zierenbergausgerichteten Konzertreihe 'neun-x-neu', das am Sonntag, 29. Juli, in der Laurentiuskirche in Enkheim stattfindet.
Für sein Programm an der Laurentiusorgel aus der Werkstatt des renommierten Marburger Orgelbaumeisters Gerald Woehl hat der im Kirchenkreis Rotenburg a. d. Fulda wirkende Bezirkskantor ein Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Jörg Herchet, Matthias Weckmann und Max Reger zusammengestellt, um den enormen Farbenreichtum des 2012 eingeweihten Instrumentes quer durch die Epochen stilgerecht auszuloten.
Christian Zierenberg studierte Kirchenmusik  in Hannover und Essen, zuletzt bei Nicolaus A. Huber, Manfred Schreier und Gerd Zacher. Aufführungspraktische Kurse führten ihn zu Piet Kee (Sommerakademie Haarlem), Michael Radulescu (Internationale Meisterkurse Vaduz), Harald Vogel (Norddeutsche Orgelakademie). Als Organist widmet er sich neben dem klassischen Repertoire der Aufführung zeitgenössischer Musik. Sein besonderes Interesse gilt dabei dem Komponisten Jörg Herchet, von dem er mehrere Orgelkompositionen uraufgeführt hat. Als Komponist ist er mit Klavier- und Orgelwerken vertreten. Sein Orgelwerk Epitaph wurde 2004 mit dem Preis des Kurhessischen Medienverbandes ausgezeichnet. Als Cembalist ist er seit Langem dem Göttinger Barockorchester verbunden, mit dessen Leiter, Henning Vater, er auch kammermusikalisch zusammenarbeitet.
Das Orgelkonzert mit Christian Zierenberg beginnt am Sonntag, 29. Juli 2018, um 17 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt) - der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

Text: Wolfgang Runkel

Bild: privat

 

neun x neu im Juni - Virtuose Flötentöne mit Sabine Ambos

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Sabine Ambos ist die Solistin der anstehenden Kammermusik in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim sabine ambos alexander paul englertausgerichteten Konzertreihe 'neun-x-neu', das am Sonntag, 17. Juni, in der Evangelischen Kirche Bergen stattfindet.

Für ihr Programm hat die virtuose Blockflötistin unter dem Titel "LUNA - Mondflöte"  Werke von Diana Cemeryte, Sophie Youjung Lee, Jiyoung Kang und Walter Mays im Gepäck.
Die in Wiesbaden geborene Blockflötistin Sabine Ambos erhielt für ihr virtuoses und ausdrucksstarkes Spiel Auszeichnungen wie den Lenzewski-Preis der Frankfurter Musikhochschule,verbunden mit dem Sonderpreis für die Interpretation Neuer Musik, sowie mit dem Ensemble Mediolanum den internationalen „Prelude Classical Music Award 2007“ für ihre Einspielung A Flauto e Basso des barocken Komponisten Roberto Valentini. Sie wurde zu Konzerten und CD-Produktionen im In- und Ausland eingeladen: Rheingau Musik Festival, Alte Oper Frankfurt, Berliner Philharmonie, nach Barcelona, Brüssel, Tiflis und zum Goethe-Institut New York.
Ihr Studium führte sie als Jungstudentin zu Prof. Michael Schneider nach Frankfurt, wo sie ihr Diplomkonzert „mit Auszeichnung“ ablegte und mit dem Konzertexamen abschloss, sowie mit Stipendien des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes zu Pedro Memelsdorff nach Mailand. Sabine Ambos war von 2002 bis 2012 Dozentin der Frankfurter Musikhochschule und dabei mehrere Jahre Künstlerische Leiterin von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt. Seit 2010 wird sie regelmäßig als Blockflötistin bei vielbeachteten Produktionen der Oper Frankfurt und Konzerten des Mutare Ensembles engagiert.
Das Flötenkonzert mit Sabine Ambos beginnt am Sonntag, 17. Juni 2018, um 17 Uhr in der Berger Kirche (Am Königshof 3-5, 60388 Frankfurt) - der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Text: Wolfgang Runkel

Bild: Alexander Paul Englert

neun x neu im Mai - Orgelkonzert Carsten Wiebusch mit Vogelstimmen

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Carsten Wiebusch ist der Solist des anstehenden Orgelkonzertes in der von der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim carsten wiebusch kleinausgerichteten Konzertreihe 'neun-x-neu', das am Pfingstmontag, 21. Mai, in der Laurentiuskirche in Enkheim stattfindet.
Für sein Programm hat der neue Professor für künstlerisches Orgelspiel an der Frankfurter Musikhochschule ein Programm mit Werken, in denen Vogelstimmen verarbeitet sind, sowie Kompositionen zu Pfingsten zusammengestellt, um den enormen Farbenreichtum der 2012 eingeweihten Laurentiusorgel aus der Werkstatt des renommierten Marburger Orgelbaumeisters Gerald Woehl auszuloten. Unter anderem werden Werke von Georg Friedrich Händel (1685 - 1759), Johann Ludwig Krebs (1713 - 1780) und Olivier Messiaen (1908 - 1992) zu hören sein.
Im Rahmen der Aktionswoche BioFrankfurt 2018 findet in Kooperation mit der Vogelschutzgruppe Untermain am gleichen Tag eine vorbereitende bzw. ergänzende Vogelstimmen-Exkursion statt, bei der die in den Kompositionen erklingenden Vögel in natura zu erleben sind (Beginn: 7 und 10 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz Riedbad, Enkheim).
Carsten Wiebusch zählt zu den vielseitigsten und profiliertesten Kirchenmusikern seiner Generation. Nach dem Studium in Düsseldorf, Folkwang-Hochschule Essen und Stuttgart (Thomas Palm, Klavier; Ralf Otto, Dirigieren; Jon Laukvik, Orgel u. a.) wurde er 1999 Kantor und Organist der Christuskirche Karlsruhe, einem der kirchenmusikalischen Zentren Baden-Württembergs. Dort hat er mit dem von ihm gegründeten preisgekrönten Kammerchor und dem Oratorienchor das maßgebliche chorsinfonische Repertoire nahezu vollständig in exemplarischen Aufführungen erarbeitet und darüber hinaus eine Reihe Karlsruher Erstaufführungen, etwa von Werken Max Regers, Benjamin Brittens, Olivier Messiaens oder Lili Boulangers, dirigiert. Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bildet die A-cappella-Literatur von der Alten Musik bis hin zu klassischer Moderne und neuesten Chorwerken. Als Konzertorganist ist Carsten Wiebusch, Preisträger internationaler Wettbewerbe (u. a. Bachpreis Wiesbaden), in nahezu allen europäischen Ländern, Russland und den USA aufgetreten. Weltweit positive Beachtung finden die CD-Aufnahmen mit Werken von Bach, Mussorgsky, Reger, Debussy, teilweise in eigenen Orgelbearbeitungen. An der unter seiner Leitung erbauten großen Klaisorgel der Christuskirche ist Carsten Wiebusch regelmäßig mit orgelsinfonischen Programmen im Zyklus „Faszination Orgel“, der sich großen Publikumszuspruchs erfreut, zu hören. Eine regelmäßige Zusammenarbeit als Dirigent und Orgelsolist verbindet Carsten Wiebusch mit dem Badischen Staatstheater, den dortigen Händelfestspielen und der Staatskapelle. Der 2017 gegründete und in der Presse gefeierte Händelfestspielchor steht unter seiner Leitung. Die Mitverantwortung für die große Singschule „Cantus Juvenum“ mit 150 professionell ausgebildeten Mädchen und Jungen sowie eine intensive Hochschultätigkeit als Orgeldozent (Hochschule für Musik Karlsruhe und Hochschule für Kirchenmusik Heidelberg) runden das Bild ab. Für seine herausragenden künstlerischen Leistungen wurde Carsten Wiebusch 2013 zum Kirchenmusikdirektor, 2015 zum Professor an der Hochschule für Musik Karlsruhe ernannt. Zum Wintersemester 2017/2018 wurde er als Professor für Orgel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main berufen.

Das Orgelkonzert mit Carsten Wiebusch beginnt am Pfingstmontag, 21. Mai 2018, um 17 Uhr in der Laurentiuskirche Enkheim (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt) - der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.

neunXneu im April - Liederabend mit Penelope Mason & Klemens Althapp

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Unter dem Motto "In dem Schatten meiner Locken" stehen ausgewählte Lieder und Klavierwerke von Franz Schubert, Hugo Wolf, Francis penelope mason  klemens althapp 720pxPoulenc, George Gershwin und Leonard Bernstein (anlässlich des 100. Geburtstags des Komponisten) im Fokus des Liederabends mit der australisch-schweizerischen Sopranistin Penelope Mason und ihrem in Frankfurt lebenden Klavierbegleiter Klemens Althapp.

Penelope Mason hat schon auf vielen internationalen Bühnen gesungen. Am Staatstheater Darmstadt war sie 2016 als Contessa di Ceprano und Page in Verdis "Rigoletto" sowie zuvor als Satirino in „La Calisto“ von Cavalli. Die Sängerin sammelte umfangreiche Bühnenerfahrungen in Frankreich, der Schweiz, Luxemburg, Italien, Deutschland und Australien. Im Juni 2014 wurde ihr ein Stipendium für die Sommerakademie "Nei Stemmen" in Luxemburg bei dem Wettbwerb "Nei Stemmen International Singing Competition" (mit Barbara Fritoli als Jurorin) zuerkannt. Sie sang unter der Leitung von Umberto Finazzi (an der "Accademia di Perfezionamento per Cantanti Lirici" des Teatro alla Scala Mailand) die Rolle der Zerlina in Mozarts "Don Giovanni".
Penelope Mason ist auch auf der Konzertbühne zu Hause. Sie gab im Rahmen des Festivals "Musik im Park" ein Solokonzert im Schlosspark Rumpenheim, Offenbach, sowie zweimal das Promenadenkonzert im Frankfurter Palmengarten. Außerdem hat sie die Sopran-Solopartie in "The Messiah" und verschiedenen Bach-Kantaten in Deutschland und der Schweiz gesungen. Sie war aktive Teilnehmerin der Meisterklassen von Helmut Deutsch, Damon Nestor Ploumis, Norma Sharp, Alain Garichot und Laurent Pilot und im Sommer mit Dame Felicity Lott. Mason trägt auch den Titel Bachelor of Laws und ist zugelassene Anwältin in Australien.

Ein künstlerischer Schwerpunkt von Klemens Althapp liegt in der Weiterentwicklung besonderer Konzertformen, oft in Verbindung mit Literatur, Liedkunst und Improvisation. Regelmäßige Zusammenarbeit verbindet ihn mit vielen Sängerinnen und Sängern. Auf Einladung des Elizabeth Harwood Memorial Trusts konzertierte er in Ipswich/England, es folgten Engagements der Opera Gelderland-Oost und Liederabende  unter anderem in Zürich, Luzern und Klagenfurt. In jüngster Zeit trat er vermehrt als Interpret eigener Lieder und Klavierstücke auf. Als Pianist erhielt er seine musikalische Ausbildung unter anderem bei Joachim Volkmann, Lev Natochenny (Klavier), sowie in den Liedgestaltungsklassen von Charles Spencer, Eugen Wangler und Rainer Hoffmann. Meisterkurse bei Karl-Heinz Kämmerling, Hans Leygraf, Helmut Deutsch, Axel Bauni und Irwin Gage ergänzten seither seine Ausbildung. Klemens Althapp unterrichtet  an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main.
Der Hessische Rundfunk und der DLF haben ihn im Rahmen von Uraufführungen mehrfach zu Rundfunkaufnahmen verpflichtet. Das ZDF und das Südkoreanische Fernsehen KBS dokumentierten sein Klavierspiel.

Der Liederabend mit Penelope Mason und Klemens Althapp beginnt am Sonntag, 29. April 2018, um 17 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus Enkheim (Laurentiusstraße 2, 60388 Frankfurt).

Der Eintritt ist frei - am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
Text: Wolfgang Runkel

Bild:privat

neunXneu im April - Komponistenportrait Johannes Martin Kränzle

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Drei der neun diesjährigen Veranstaltungen in der Reihe 'neun x neu' der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim widmen sich johannes martin kraenzle christian palmKomponisten unserer Zeit. Den Anfang machte am 20. Februar der junge Komponist Paul Leonard Schäffer mit seiner im Advent 2017 uraufgeführten Komposition "Magnificat - Aria per organo", gespielt von dem emeritierten Frankfurter Orgelprofessor Martin Lücker. Nun ist Johannes Martin Kränzle zu Gast - der Öffentlichkeit hauptsächlich durch seine internationale Gesangskarriere bekannt - und wird anhand seiner 2016 komponierten "Lieder um Liebe" vorstellen, wie er als Komponist mit Fragen und Themen zu Leben und Glauben umgeht. Grundlage der zehn Lieder für mittlere Stimme und Streichquartett sind Liebesgedichte von Bertolt Brecht, die von der Mezzosopranistin Lena Haselmann und dem Malion-Quartett interpretiert werden.

Johannes Martin Kränzle, 1962 in Augsburg geboren, studierte zunächst Violine und Musiktheaterregie und erhielt nach seinem Gesangsstudium bei Martin Gründler in Frankfurt Festengagements in Dortmund, Hannover und Frankfurt. Er erarbeitete über Jahre ein breit gefächertes Repertoire von über 120 Partien. Gastproduktionen führten ihn an die großen  Opernhäuser weltweit, zahlreiche DVD- und CD-Produktionen dokumentieren sein umfassendes Opernschaffen.

Er ist Preisträger der internationalen Gesangswettbewerbe von Vercelli (Viotti), Perpignan und Paris (Placido Domingo). Seit dem Gewinn des Primo Grande Premio in Rio de Janeiro 1991 ist er ehrenamtlicher Gastprofessor in Natal/Brasilien, seit 2013 Gastprofessor an der Kölner Musikhochschule. 2010 Nominierung für den deutschen Theaterpreis DER FAUST, 2011 „Sänger des Jahres “ bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT und Kölner Opernpreis. Seit 2014 ist der Mitglied der Deutschen Akademie der darstellenden Künste.

2015 wird bei ihm eine aggressiv fortschreitende Form der Knochenmarkkrankheit MDS diagnostiziert und er muss sich einer Stammzelltransplantation unterziehen. Sein Bruder Andreas kann sein lebensrettender Spender sein. Mit großem Erfolg kommt er im September 2016 zurück auf die Bühne in seinem Debüt am Royal Opera House London in Mozarts Cosi fan tutte. 2017 folgten Produktionen und Debüts u.a. an der National Opera de Paris (Wozzeck), an der Hamburger Elbphilharmonie (Das Rheingold) und bei den Bayreuther Festspielen (Die Meistersinger von Nürnberg).

Aktuelle Projekte sind u.a. Falstaff (Ford) an der Vlaamske Opera Antwerpen/ Gent, Aus einem Totenhaus (Siskov) an der Oper Frankfurt und Der Ring des Nibelungen (Alberich) am Royal Opera House in London. Zahlreiche DVD - und CD- Produktionen dokumentieren seine Sängerkarriere.

Regelmäßig widmet sich der Bariton auch dem Konzertgesang, gibt Liederabende und Oratorienkonzerte. 1997 wird seine Komposition, die Kammeroper DER WURM, beim Kompositionswettbewerb in Berlin ausgezeichnet und uraufgeführt. Der 2016 komponierte Zyklus „Lieder um Liebe“ nach Brechts Liebesgedichten findet zahlreiche Aufführungen.

Das Komponistenportrait mit Johannes Martin Kränzle beginnt am Dienstag, 10. April, um 20 Uhr in der Evangelischen Laurentiuskirche (Laurentiusstraße 1, 60388 Frankfurt).

Einlass ist um 19:30 Uhr, der Eintritt ist frei.