LOSUNG DES TAGES

Gott schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen »Mensch«.

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Leitsätze der Evangelischen Kirchengemeinde Bergen-Enkheim

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Die „Leitsätze" hat der Kirchenvorstand in seiner Sitzung am 30. Mai 2012 beschlossen. Sie sind das Ergebnis einer eineinhalb jährigen Arbeit des Kirchenvorstands und der hauptamtlich Mitarbeitenden. Sie beschreiben ein zukunftsweisenden Profils unserer Kirchengemeinde.



 

Folgenden Fragen waren dabei leitend:

 

Wer sind wir? Was hat die Gemeinde geprägt?

Wie ist unsere finanzielle, personelle und räumliche Situation?

Was fehlt uns? Wo wollen wir hin?

 

Anhand dieser Fragen wurden fünf Sätze formuliert, die sich jeweils untergliedern in die Feststellung des Ist-Zustandes (Was haben wir?) und die Formulierung von Zielen und Aufgaben (Wo wollen wir hin?). An den fünf Leitsätze wollen wir in Zukunft die gemeindliche Arbeit und unser Handeln ausrichten und messen.

 

Wir hoffen und wünschen, dass dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde gestärkt, eine bessere Vernetzung der verschiedenen Arbeitsbereiche der Gemeinde erreicht, das Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen gestärkt und die Gemeindearbeit transparenter und attraktiver wird.




 

 

1. Satz: Unsere Gemeinde ist offen und lädt ein

Schlagwort: MENSCHEN EINLADEN

 

In ihr sind Menschen gut aufgehoben.

Sie macht Angebote für verschiedene Alters- und Zielgruppen.

Folgende Arbeitsbereiche sind wichtige Bestandteile unseres Gemeindelebens: Kindertagesstätte, Kinder, Jugend und Familie, Kantorei, Posaunenchor, Diakonie, Senioren.

Sie fördert die Begegnung der Generationen.

Es gibt eine gute Zusammenarbeit der unterschiedlichen Gemeindeglieder und -gruppen.

 

Unsere Ziele (Aufgaben)

In intensiver Zusammenarbeit von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden und unter Vernetzung der aktiven Gemeindeglieder und -gruppen werden in projektbezogener Arbeit unterschiedliche Altersgruppen angesprochen und integriert.

Es soll jährlich eine Gemeindeversammlung stattfinden.

Unsere Kirchen sollen zu bestimmten Zeiten für Besucher geöffnet werden (offene Kirche).

Ein Raum für Stille und Meditation soll während der Woche zu Öffnungszeiten des Gemeindebüros eingerichtet werden.

Bei Festen und öffentlichen Angeboten soll es jeweils einen Ansprechpartner/ eine Kontaktperson geben.

 

 

2. Satz: Unsere Gemeinde feiert lebendige Gottesdienste


Schlagwort: LEBEN FEIERN

 

Es werden Zentralgottesdienste gefeiert.

Es gibt alters- und themenbezogene Gottesdienste.

Gemeindeglieder und -gruppen wirken an der Gestaltung unterschiedlicher Gottesdienste mit.

Es gibt wöchentlich Kindergottesdienst.

Andere Gottesdienstformen werden entwickelt (z.B. Predigtreihe, Adventsandacht, etc.).

Gute Kirchenmusik ist ein wichtiger Bestandteil der Gottesdienste.

Neue Formen der Kirchenmusik (Jugendband, Kinder- und Jugendchor) werden in den Gottesdienst eingebunden.

 

Unsere Ziele (Aufgaben)

Ein regelmäßiges Kirchencafe soll eingerichtet werden.

Es sollen Familiengottesdienste angeboten werden.

Die Einbindung und Beteiligung verschiedener Gruppen (Kita, Jugend, Familie, Senioren) in den und am Gottesdienst soll intensiviert werden.

 

 

3. Satz: Unsere Gemeinde begleitet Menschen und bietet Orientierung


Schlagwort: EINZELNE BEGLEITEN

 

Sie begleitet Menschen in verschiedenen Lebenssituationen.

Sie begleitet Menschen in Glaubensfragen.

Sie ermutigt Menschen zum Glauben.

Sie begrüßt neue Mitglieder unserer Gemeinde (Neubürger) persönlich.

 

Unsere Ziele (Aufgaben)

Die Angebote für unterschiedliche Alters- und Zielgruppen sollen weitergeführt werden. Die Angebote setzen sich bewusst mit der biblischen Botschaft und Grundfragen des christlichen Glaubens auseinander.

Die Angebote bieten eine Perspektive für christliches Leben in der sich verändernden Gesellschaft.

Zu allen „runden" Geburtstagen ab dem 10. Lebensjahr sollen die Gemeindeglieder einen schriftlichen Geburtstagsgruß erhalten.

 

 

4. Satz: Unsere Gemeinde nimmt ihre gesellschaftliche und
ökumenische Verantwortung wahr.

Schlagwort: GEMEINSCHAFT BILDEN

 

Sie fördert ein weiteres Zusammenwachsen der beiden Ortsteile.

Sie nimmt generationenübergreifend in vielfältiger Weise Verantwortung für den Stadtteil wahr.

Sie engagiert sich in der Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim und dem Vereinsring Bergen-Enkheim.

Sie fördert den Eine-Welt-Handel.

Sie hält Kontakt zur Katholischen Nachbargemeinde (ökumenische Gottesdienste und Gemeindefeste, Ökumenische Nachbarschaftshilfe, Ökumenischer Frauentreff)

Sie pflegt die Partnerschaften mit Wiehe/Schönewerda (Thüringen) und Madikwe (Südafrika).

 

Unsere Ziele (Aufgaben)

 

Die Gemeinde orientiert sich weiterhin an den Zielen des konziliaren Prozesses (Frieden, Gerechtigkeit, Bewahrung der Schöpfung).

Der Verkauf von fair gehandelten Produkten soll auf Vertrauensbasis (kleine dauerhafte Stände in den Kirchen und Gemeindehäusern mit einer Kasse und ohne Kassierer) fortgeführt werden.

 

 

5. Satz: Unsere Gemeinde engagiert sich in der Diakonie.


Schlagwort: EINANDER DIENEN

 

Die Diakoniestation leistet professionelle Pflege und Beratung

Die Kindertagesstätte bietet professionelle Betreuung für Kinder von drei bis sechs Jahren und im Hortbereich

In der Gemeinde werden Kinder und Jugendliche professionell betreut.

Gemeindeglieder handeln ehrenamtlich in vielen diakonischen Bereichen (Besuche, Beratung, Unterstützung, Seniorenarbeit, Nachbarschaftshilfe).

 

Unsere Ziele (Aufgaben)

 

Der Kreis der ehrenamtlich Helfenden soll erweitert und gefördert werden. Dazu wollen wir verstärkt jüngere Gemeindeglieder ansprechen.